0%
⚒ since 2004 - für eine ganze Region! - NUR DIE BSG ⚒ DDR-Meister 1956, 1957, 1959  ⚒ FDGB-Pokalsieger 1955 ⚒

Gschicht’n

Spieltag 3: 1. FC Köln vs. FC Erzgebirge Aue

Terodde beendet die Durststrecke Köln feiert mit einem hochverdienten 3:1 gegen Aue den ersten Heimsieg seit März. Gegen kompakte Sachsen fielen die Führung für den überlegenen FC und der Ausgleich im ersten Durchgang binnen drei Minuten. Nach Wiederanpfiff erhöhten die Rheinländer den Druck und konnten sich auf ihren Torjäger verlassen. Kölns Trainer Markus Anfang setzte exakt auf die Startelf, die beim 9:1 im Pokal beim BFC Dynamo auf dem Platz gestanden hatte. Aues Coach Daniel Meyer stellte sein Team im Vergleich zum 1:3-Pokalaus gegen Mainz 05 viermal um: Für Rizzuto, Wydra, Härtel und Nazarov kamen Cacutalua, Riese, Hochscheidt und Kempe zum Zug. Köln übernahm vom Anpfiff weg das Kommando, tat sich aber gegen bissige Auer, die immer wieder erfolgreich das Kombinationsspiel der Geißbock-Elf störten, sehr schwer. Ein Kopfball von Czichos (5.) war die einzige nennenswerte Torbedrohung gegen kompakte Sachsen. Immer wieder schlichen sich auch Stockfehler und Fehlpässe ins Spiel der Kölner ein, denen es im letzten Drittel oft an Tempo fehlte, so dass sich die Gäste immer wieder ordnen konnten. Die beste Chance Mitte des ersten Durchgangs war mehr dem Zufall geschuldet, als Männel eine Horn-Flanke unterlief, der lauernde Schaub aber zu überrascht war, um dem Ball mit der Brust mehr Drive zu geben [...]

DFB-Pokal: FC Erzgebirge Aue vs. 1. FSV Mainz 05

Trotz Unterzahl: Maxim schießt FSV weiter Dank eines 3:1-Erfolgs beim Zweitligisten FC Erzgebirge Aue zog Bundesligist 1. FSV Mainz 05 letztlich souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Trotz einer frühen Roten Karte für Neuzugang Niakhaté setzte sich die Effizienz der 05er gegenüber den insgesamt in der Offensive arg harmlosen Sachsen durch. FCE-Coach Daniel Meyer entschied sich nach dem torlosem Remis gegen Magdeburg am zweiten Spieltag zu drei Änderungen in seiner Startelf: Statt Hochscheidt, Kempe (beide Bank) sowie Kvesic (nicht im Kader) begannen Fandrich, Härtel und Nazarov. Mainz-Trainer Sandro Schwartz entschied sich im ersten Pflichtspiel der Saison 2018/19 für drei Neuzugänge: Innenverteidiger Niakhaté (kam vom FC Metz), Linksverteidiger Aaron (Espanyol Barcelona) sowie Stürmer Mateta (Olympique Lyon) standen in der Anfangself. Im Kader verzichten musste Schwarz auf die nicht spielfähigen Berggreen (Aufbautraining nach Knie-OP), Latza (Rotsperre plus Aufbautraining nach Adduktorenverletzung), Hack (Fußwurzelbruch) und Öztunali (Muskelbündelriss). Pechvogel Niakhaté - Maxim effizient Bei Aue agierte Nazarov im Angriff ein Stück hinter den Sturmspitzen Testroet und Bertram. Mainz startete in einem 4-2-3-1, das allerdings bereits in der 3. Minute schon wieder Makulatur war: Neuzugang Niakhaté brachte den steilgeschickten Bertram knapp vor dem Strafraum per Notbremse zu Fall - Platzverweis! Der fällige Freistoß durch Bertram landete abgefälscht knapp [...]

Spieltag 2: FC Erzgebirge Aue vs. 1. FC Magdeburg

Safety First! Keine Tore in Aue Das Ost-Traditionsduell zwischen Erzgebirge Aue und dem 1. FC Magdeburg endete leistungsgerecht ohne Tore. Beide Teams legten ihren Fokus nach der Auftaktniederlage am 1. Spieltag zunächst auf eine geordnete Defensive, was sich spürbar auf Kosten der Offensive auswirkte. Beim FCE debütierte Testroet nur wenige Tage nach seiner Verpflichtung. Zumindest einmal ließ der Angreifer sein Können schon aufblitzen. FCE-Coach Daniel Meyer nahm im Vergleich zur unglücklichen 0:1-Niederlage bei Union Berlin vier personelle Wechsel vor. Neben Neuzugang Testroet (Dresden) spielten auch Rapp, Wydra und Kempe von Beginn an. Nazarov, Cacutalua, Fandrich saßen auf der Bank, Herrmann war nicht im Kader. Magdeburgs Trainer Jens Härtel hatte sich trotz der 1:2-Niederlage gegen St. Pauli zufrieden mit seiner Mannschaft gezeigt. Auch deshalb tauschte er nur ein einziges Mal: Erdmann durfte anstelle von Niemeyer (Bank) von Beginn an ran. Magdeburg stellt zu, Aue agiert lang Hochmotiviert und mit intensiven Zweikämpfen gespickt startete das Traditionsduell zweier ehemaliger DDR-Oberliga-Meister. Magdeburg stellte durch gutes Pressing die Auer Optionen im Spielaufbau gut zu und zwang die Hausherren damit immer wieder zu langen Bällen. Mit diesen versuchten die Veilchen sowohl Neuzugang Testroet als auch Sturmpartner Bertram schnell ins Spiel einzubinden, was noch nicht wirklich gelang. Letztgenannter überwand immerhin nach [...]

Spieltag 1: 1. FC Union Berlin vs. FC Erzgebirge Aue

Kroos' Sahne-Freistoß lässt Fischers Debüt glücken Es war kein Fußball-Leckerbissen in der Alten Försterei, doch das Siegtor entschädigte für alles. Das Freistoßtor von Joker Kroos in der Schlussphase fiel unter die Kategorie Weltklasse. Somit durfte von den beiden Trainer-Debütanten lediglich der von Berlin jubeln. Unions Trainer Urs Fischer setzte bei seiner Liga-Premiere auf Gikiewicz im Tor, auch die Neuzugänge Schmiedebach, Reichel und Andersson standen in der in der Startelf. Der jüngst angeschlagene Kroos nahm auf der Bank Platz. Auch Aues Coach Daniel Meyer feierte seine Premiere. Bei den Sachsen waren die beiden Neuen Hochscheidt und Herrmann mit dabei. Breitkreuz schaffte es wegen seiner Knieprobleme nicht in den Kader. Saisonauftakt, Stimmung optimal, das Wetter traumhaft - es war alles angerichtet für einen herrlichen Fußballnachmittag. Zunächst ließ sich die Partie in Köpenick auch ganz gut an, zumindest von Seiten der Hausherren. Gogia setzte mit einem Distanzschuss eine erste Duftmarke, Männel klärte mit Not zur Ecke. Auch die wurde gefährlich, doch Andersson köpfte einen Tick zu hoch (6.). Doch ab diesem Zeitpunkt hielt die Dreierkette der Sachsen sämtlichen Angriffsversuchen stand, ohne zunächst allerdings selbst offensiv tätig zu werden. Referee Cortus musste wegen der zahlreichen Foulspiele auf beiden Seiten immer wieder eingreifen, der Kampf regierte in Köpenick. Erst [...]

Freundschaftsspiel: FC Erzgebirge Aue vs. FC Schalke 04

Schalke verliert bei Tedesco-Comeback in Aue Schalke 04 hat sein Testspiel bei Erzgebirge Aue mit 0:1 verloren. Dem Bundesligisten fehlte gegen die Sachsen die richtige Spritzigkeit. Der Siegtreffer für den Zweitligisten fiel durch einen von Keeper Nübel verursachten und von Herrmann verwandelten Foulelfmeter (76.). Erstmals spielte Salif Sané im Schalker Trikot. Schalke hatte in der 5. Minute eine gute Chance zur Führung, doch Caligiuri scheiterte nach einem Slalomlauf durch die Auer Abwehr am gut aufgelegten Keeper Männel. Auf der anderen Seite hielt Fährmann mit einer Faustabwehr gegen eine Freistoßflanke von Kvesic den Kasten sauber (13.). Eine Minute später rettete Fährmann gegen Hemmerich (14.). Hochkarätige Torchancen waren in der Partie Mangelware. In der 30. Minute rettete Männel erneut gegen Caligiuri. Kurz vor der Pause versuchte es Burgstaller mit einem Volleyschuss, der jedoch über das Tor ging (41.). Nach der Pause wechselte Aues Trainer Daniel Meyer bis auf Torhüter Männel die komplette Mannschaft durch. Sein Gegenüber Domenico Tedesco, dem die Auer Fans bei seiner Rückkehr ins Erzgebirgsstadion einen warmen Empfang bereiteten, beließ es zunächst bei sechs Einwechselungen inklusive einem Wechsel des Torhüters (Nübel für Fährmann). Sané, der im Sommer aus Hannover zu den Königsblauen gewechselt war, kam so zu seinem ersten Einsatz im neuen Dress. Im [...]

Relegationsrückspiel: FC Erzgebirge Aue vs. Karlsruher SC

Dreierpack! Bertram hält Aue im Unterhaus Erzgebirge Aue spielt auch in der nächsten Saison in der zweiten Bundesliga. Am Dienstagabend besiegten die Veilchen den Karlsruher SC im Rückspiel der Relegation mit 3:1 und sicherten sich damit den Klassenverbleib. Aue war spielerisch überlegen und dominierte das Spiel - und hatte in Bertram einen Angreifer in seinen Reihen, der einen Sahnetag erwischte. Aues Trainer Hannes Drews nahm im Vergleich zum 0:0 im Hinspiel zwei Änderungen an seiner Anfangsformation vor: Anstelle von Rizzuto (Muskelfaserriss) und Nazarov (Bank) spielten Kvesic und Kalig. KSC-Coach Alois Schwartz sah von Umstellungen ab. Er schickte jene Mannschaft aufs Spielfeld, die am vergangenen Freitag "ein gutes Spiel abgeliefert" hatte, wie er sagte. Kalig zu hoch - Männel pariert Zur Wahrheit gehört aber auch: Beim Hinspiel waren beide Teams auf Sicherheit bedacht und scheuten das Risiko. Nun ging es temporeicher zur Sache. Kalig bot sich bei einem Kvesic-Freistoß früh eine erste Chance per Kopf, er setzte die Kugel jedoch aufs Tornetz (2.). Kurz darauf parierte Aues Torwart Männel auf der Gegenseite gegen Pourié (3.). Die Veilchen hatten im ersten Durchgang 62 Prozent Ballbesitz und gewannen 63 Prozent der Zweikämpfe. Der KSC hingegen stand tief - stand zur Pause aber mit einem Bein in der [...]

Relegationshinspiel: Karlsruher SC vs. FC Erzgebirge Aue

Kein Risiko: Nullnummer im Wildpark Das Relegations-Hinspiel zwischen dem Drittliga-Dritten Karlsruhe und dem Zweitliga-16. Aue endete am Freitagabend torlos. Im Wildpark waren beide Mannschaften vor allem auf Sicherheit und defensive Stabilität aus - keine Mannschaft wollte einen Gegentreffer kassieren. Dies ging zu Lasten des Offensivspiels und des Spielniveaus auf dem Rasen. Für das Rückspiel ist somit weiter alles offen. Karlsruhes Coach Alois Schwartz veränderte seine Startelf nach der letzten Drittliga-Parte, der 2:3-Heimniederlage gegen Carl Zeiss Jena, auf vier Positionen: Uphoff, Mehlem, Muslija und Schleusener spielten für Orlishausen, Bülow, Fink und Lorenz (alle Bank). Aues Trainer Hannes Drews tauschte nach dem Skandal-Spiel, der 0:1-Auswärtsniederlage beim SV Darmstadt 98, nur einmal Personal: Kempe gab den Linksverteidiger statt Hertner. Bei Kempes Fallrückzieher fehlt nicht viel Vom lautstarken Publikum im gut gefüllten Wildparkstadion angepeitscht, fand der heimische KSC besser ins Relegations-Hinspiel und entfaltete in den ersten 15 Minuten deutlich mehr Offensivdrang. Dabei agierten die Badener in einem 4-4-2-System. Der FC Erzgebirge verteidigte im 5-2-3 und stellte dank weit aufrückender Außenverteidiger nach Ballgewinn auf ein 3-4-3 um. Eine gewisse Anfangsnervosität konnten die Sachsen nicht abstreiten, konzentrierten sich lange aufs Verteidigen und traten offensiv lange überhaupt nicht in Erscheinung. Das änderte sich nach einer guten Viertelstunde, als Kempe einen Freistoß [...]

Spieltag 34: SV Darmstadt 98 vs. FC Erzgebirge Aue

Mehlems Eigentor zählt nicht: Aue in der Relegation Darmstadt zitterte sich beim 1:0 gegen Aue, das in die Relegation muss, zum Klassenerhalt. Der spielerisch klar bessere FCE überzeugte im ersten Durchgang gegen übernervöse Lilien und hatte Pech mit zwei Schiedsrichter-Fehlleistungen. Im zerfahrenen zweiten Abschnitt hielt das Abwehrbollwerk der 98er dem Ansturm der Sachsen stand und einer der wenigen Angriffe der Gastgeber brachte die Entscheidung. Darmstadts Trainer Dirk Schuster sah keine Veranlassung, sein Team nach dem 3:0-Auswärtserfolg in Regensburg zu verändern. Aues Coach Hannes Drews musste im Vergleich zur Nullnummer im Sachsen-Derby gegen Dynamo Dresden auf Kalig (Gelbsperre) verzichten, für den Rapp in die Startelf rückte. Schiedsrichtergespann übersieht Mehlems Eigentor Gleich mit einem richtigen Aufreger startete die Partie: Nach einem von Mehlem Richtung Tor abgefälschten Rizzuto-Schuss wehrte Bregerie hinter der Linie ab und Nazarov versiebte den Abpraller - der reguläre Treffer zählte nicht, das Schiedsrichtergespann hatte eine andere Wahrnehmung (4.). Pech also für die Veilchen, die in den nächsten Minuten forsch drückten. Darmstadt, sichtlich nervös, suchte vergeblich nach seinem Rhythmus, stabilisierte sich defensiv aber Zug um Zug. Offensiv blieb das Spiel der Schuster-Elf im gesamten ersten Durchgang Stückwerk. Das Darmstädter Publikum sorgte mit frenetischer Anfeuerung für moralische Unterstützung der Gastgeber, denen selbst einfache Pässe nicht [...]

Spieltag 33: FC Erzgebirge Aue vs. SG Dynamo Dresden

0:0 im Sachsenderby: Abstiegsangst frisst Torgefahr auf Aue und Dresden trennten sich im umkämpften Sachsen-Derby mit einer Nullnummer. Erzgebirge war im ersten Durchgang die zielstrebigere Elf, ein echter Hochkaräter aber blieb auch für die Veilchen aus. Äußerst zerfahren und höhepunktarm ging es nach Wiederanpfiff weiter. Dynamo setzte vereinzelt Nadelstiche, stand defensiv gegen harmlose Gastgeber weitgehend stabil und geriet nur selten in Gefahr. Aue-Trainer Hannes Drews stellte im Vergleich zur 1:2-Auswärtsniederlage in Bochum zweimal um: Für Wydra und Kempe (Rotsperre) standen Rizzuto und Riese in der Startelf. Routinier Tiffert rückte in die Dreier-Abwehrkette zurück. Dresden-Trainer Uwe Neuhaus hatte gegenüber der 1:2-Heimniederlage gegen Fortuna Düsseldorf drei Neue an Bord: Für Seguin, Konrad und Aosman kamen Heise, der nach Gelb-Rot-Sperre zurückkehrende Kapitän Hartmann sowie Koné zum Zug. Es war ein zerfahrener Beginn im ausverkauften Erzgebirgsstadion. Beide Teams wählten vor allem den weiten Pass als Stilmittel, ließen es dabei aber oft an Präzision fehlen. Nach etwas Anlaufzeit verzeichnete Aue die besseren Ansätze und auf dem Notizzettel stand nach einer ersten gelungenen Aktion auch die erste Chance für Fandrich (10.). Immer wieder Bertram Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der die Kontrahenten abwechselnd gute Phasen hatten, insgesamt allerdings wenig Risiko gingen. Zielstrebiger agierten die Gastgeber, die immer wieder [...]

Spieltag 32: VfL Bochum vs. FC Erzgebirge Aue

Doppelter Kruse lässt Aue weiter zittern Der VfL Bochum blieb auch im neunten Spiel in Serie ungeschlagen und besiegte Erzgebirge Aue im eigenen Stadion mit 2:1. Nachdem es nach ausgeglichenen ersten 45 Minuten mit einem 1:1 in die Kabine gegangen war, schwangen sich die Hausherren nach dem Seitenwechsel zur dominanten Kraft auf und entschieden die Partie spät zu ihren Gunsten. Für Aue finden damit gleich zwei Negativserien ihre Fortsetzung. Bochums Trainer Robin Dutt nahm gegenüber dem 1:1 in Fürth eine Änderung an seiner Startelf vor und schickte den nach Knieproblemen wieder genesenen Hoogland anstelle von Gündüz (Bank) ins Rennen. Aue-Coach Hannes Drews tauschte im Vergleich zum 1:3 gegen den MSV Duisburg zweimal durch: Kalig begann anstelle des gesperrten Rizzuto (10. Gelbe Karte), Bertram ersetzte Munsy (Bank). Die Bochumer begannen rasant und erwischten einen Blitzstart. Keine drei Minuten waren gespielt, als Stöger Hinterseer bediente, der geistesgegenwärtig Kruse in die Gasse schickte. Der Australier behielt frei vor Männel die Nerven und schob flach links zur Führung ein (3.). Pech für Aue: Beim Zuspiel von Hinterseer stand Kruse einen Schritt im Abseits, Schiedsrichter Daniel Schlager ließ jedoch weiterspielen. Eine Fehlentscheidung, die Aues Trainer Drews am Seitenrand auf die Palme brachte. Da Schlager sich das nicht gefallen ließ, [...]

Nach oben