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Nickelhütte Aue exklusiver FCE-Brustsponsor beim DFB-Pokalspiel

Die Nickelhütte Aue GmbH ist morgen (Mittwoch, 30.10.2019) der exklusive Brustsponsor des FC Erzgebirge Aue zum DFB-Pokalspiel der 2. Hauptrunde bei Fortuna Düsseldorf. Für den langjährigen FCE-Hauptsponsor stellt dieses Engagement eine zusätzliche Unterstützung dar. „Wir freuen uns, dass die Veilchen mit unserem Schriftzug auf der Brust in das Pokalspiel beim Bundesligisten Fortuna Düsseldorf gehen. Wir hoffen und wünschen uns natürlich, dass unser zusätzliches Engagement für den Verein Glück und auch Erfolg bringt“, erklärt Nickelhütte-Geschäftsführer Henry Sobieraj. Freude über das Pokal-Sponsoring bei FCE-Geschäftsführer Michael Voigt sagt: „Es ist prima, dass uns die Nickelhütte damit zusätzlich hilft und als exklusiver Brustsponsor bei diesem Pokalspiel auftritt. Dafür möchten wir uns auch auf diesem Weg herzlich bedanken.“ (Quelle: fc-erzgebirge.de)

Cheftrainer Dirk Schuster: „Man muss immer Ziele haben”

Am 26. August übernahm Dirk Schuster das Cheftraineramt beim FC Erzgebirge. Mit dem 51-Jährigen kam Co-Trainer Sascha Franz (45) nach Aue, beide hatten bereits in Darmstadt und Augsburg zusammengearbeitet. Ihre Verträge laufen bis 2022. Der am 29. Dezember 1967 in Karl-Marx-Stadt geborene Sohn von Oberligaspieler Eberhard Schuster (welcher just in jenem Jahr mit dem FCK DDR-Meister wurde) lernte das Fußball-ABC beim FC Karl-Marx-Stadt. „Du bist in der Fuwo vorn drauf”, riefen seine Freunde 1981, und tatsächlich durfte sich der damals 13-Jährige über sein Foto auf dem Titelblatt der gemeinsamen Sonderausgabe von Fußballwoche und Sportecho freuen. Es zeigt den Jungen im Endspiel der DDR-Kindermeisterschaft, das die Himmelblauen 2:4 gegen Lok Leipzig verloren. „Meine Aufregung war groß und ich hatte damals etliche Hefte gekauft. Nach dem Spiel aber war ich geknickt”, erinnert sich der spätere Profi. Als Junior wurde Dirk mit dem FCK 1986 Republikmeister, mit der Nationalauswahl in Jugoslawien Europameister und im Jahr darauf in Chile WM-Dritter. Wie er das schaffte? „Ich war sehr ehrgeizig und habe sicher auch mehr dafür getan als andere. Weil ich körperlich nicht der Größte war musste ich häufig Wege finden, die nicht im Lehrbuch stehen. Den Nachteil machte ich zum Beispiel durch Schnelligkeit, Cleverness und Antizipieren wett.” Sein Vorbild war [...]

Wir sind der Verein

Hast du dich gefragt, was hinter diesem bedeutungsschweren Spruch steht? Drehen wir die Uhr 4 Jahre zurück. Wir erlebten gemeinsam eine der bittersten Stunden. Doch genau daraus ist etwas gewachsen, was heute den gesamten FC Erzgebirge Aue positiv und nachhaltig verändert hat. Fans wurden zu Mitgliedern, zu Ideengebern, zu Machern und ermöglichten gemeinsam mit der sportlichen Führung, den Gremien, Sponsoren und allen Mitarbeitern des FCE den direkten Wiederaufstieg. Der Kumpelverein war geboren. Die Fans als Hauptsponsor auf der Brust. Mittlerweile spielen wir unsere 14.(!!!) Zweitligasaison. Wir haben eine hervorragende Infrastruktur, eine deutlich verbesserte Nachwuchsarbeit, sind weiterhin schuldenfrei und der Zusammenhalt stimmt wieder. Dennoch stehen wir an einem Scheideweg. Der Profifußball dreht sich immer schneller, immer höheren Summen sind im Spiel und wir – als Gesamtverein – müssen uns überlegen, wie wir nachhaltig und langfristig auf diesem Niveau überleben. Wir könnten ausgliedern und einen Investor ins Boot holen. Dies stellt für uns jedoch keine Lösung dar, auch Dank vieler konstruktiver Gespräche mit Mitgliedern und aktiver Fanszene. Durch eine Ausgliederung würden die Mitglieder sämtliche Entscheidungsgewalt im Verein verlieren. Außerdem müssen Investoreninteressen nicht die Interessen des FCE widerspiegeln. Negativbeispiele finden wir in Deutschland viele. Außerdem ist unser Kumpelverein kein Spielzeug. Der FCE ist Teil der erzgebirgischen Identifikation und [...]

Veilchen testen und gewinnen gegen Hertha BSC

Anlässlich der Saisoneröffnungsfeier trafen die Veilchen am Mittwochabend im Erzgebirgsstadion auf den Bundesligisten Hertha BSC. Es war das vorletzte Spiel, das für die Mannschaft von Veilchen-Chefcoach Daniel Meyer im Rahmen der Saisonvorbereitung auf dem Plan stand. Mit einem 4:1 Erfolg gewannen unsere Veilchen im Rahmen der Saisoneröffnung gegen die Hertha aus Berlin. Die Tore für unser Team erzielten Testroet, Nazarov und Ciftci vor dem Wechsel sowie Baumgart in der zweiten Halbzeit. Den Gegentreffer zum 4:1 erzielte Selke für den Erstligist aus der Hauptstadt. Die Partie zeigte in der ersten Hälfte einen spielbestimmenden Gastgeber, der von Beginn an zeigte, in welcher guten Verfassung man sich eine Woche vor dem Saisonstart befindet. Bereits in der ersten Minute hätte Testroet die Führung erzielen können, sein Heber aus rund 40m ging allerdings über Tormann und Querstange auf das Tornetz (1.). Weitere Chancen zur Führung hatten in der Folge Nazarov mit einem Schuss von der Strafraumgrenze und Krüger, der aus rund 10 m an Smarsch scheiterte. Die verdiente Führung für unser Team erzielte dann der Pascal Testroet in der 27. Minute, als er aus rund 6m einen Eckball von Ciftci überlegt ins rechte untere Eck köpfte. Auch nach der Führung änderte sich am Spielverlauf wenig bis nichts, Aue blieb am [...]

Berliner Woche im Erzgebirge – Testspiel gegen den 1. FC Union Berlin

Zur Vorbereitung auf die neue Zweitligasaison hat der FC Erzgebirge Aue hat ein weiteres Testspiel ausgemacht. Ein Woche vor dem Punktspielauftakt kommt der frischgebackene Bundesligaaufsteiger 1. FC Union Berlin ins Erzgebirgsstadion. Anpfiff am 20. Juli wird um 15:30 Uhr sein. Drei Tage vorher testen die Veilchen bereits gegen Hertha BSC. Damit gastiert innerhalb einer Woche auch der zweite Bundesligist aus der Hauptstadt in Aue. Über Eintrittspreise und Rahmenprogramm werden wir in Kürze informieren. (Quelle: fc-erzgebirge.de)

Fanstammtisch in Neudorf erlebt riesen Ansturm

„Während des Spiels sollten wir alle versuchen zu gewinnen” Neudorfer begrüßen Trainer und Spieler am 6. März im „Kaiserhof” mit Trompeten-Steiger und Primeln Bei Familie Poller daheim in Neudorf, einem Ortsteil der Gemeinde Sehma, ist alles lila und weiß. Die Hausfassade sowieso, aber auch in der Stube tickt eine Aue-Uhr, sind die Zimmerwände in den Farben des Herzensvereins gestrichen. Die Bettwäsche und die Couchdecke verraten die Liebe zum FC Erzgebirge und weil es Küchenmöbel gerade nicht in Veilchenfarbe gab, haben sie ein frisches Grün gewählt. „So wie vor ein paar Jahren unsere Auswärtstrikots”, verrät Christina Poller. Sie hat ihren Mann, der aus Hohenstein-Ernstthal stammt, zum Fußball gebracht und mit dem lila Virus infiziert. Kein Wunder, dass auch Tochter Lea das Gen intus hat. Jeder im Sehmatal kennt das lila-weiße Haus an der Karlsbader Straße. Am Nachmittag des 6. März sind die drei wahnsinnig aufgeregt, denn abends halb sieben beginnt im Neudorfer „Kaiserhof” der Fanstammtisch mit Gästen vom Kumpelverein. Die vierjährige Lea freut sich vor allem auf Martin Männel, vielleicht hat er ja eine Autogrammkarte dabei? Falls ja, hat sie für den Aue-Kapitän eine Überraschung eingepackt… Pünktlich 18.30 Uhr rücken sie an im Kaiserhof: Cheftrainer Daniel Meyer, Tore-Garant Pascal Testroet, Heimkehrer Louis Samson, Fanbeauftragter Heiko [...]

Ole Käuper: „Aue hat mir das Ankommen leicht gemacht”

Seine erste Begegnung mit dem FC Erzgebirge verlief perfekt, zumindest durch die Werder-Brille gesehen. Mit 4:0 fertigte Bremens U 23 die Veilchen am 23. Oktober 2015 auf dem gefürchteten Platz 11 ab. Für Aue, das am Saisonende in Liga zwei aufstieg, ein Warnschuss zur rechten Zeit. Für den damals achtzehnjährigen Ole Käuper ein gelungenes Drittligadebüt. „An einige Gästespieler von damals erinnere ich mich gut. So an Martin Männel, der damals ausnahmsweise keinen guten Tag erwischte, oder Louis Samson, der so wie ich im Januar im Trainingslager in Belek zur Mannschaft stieß”, blickt der Mittelfeldspieler zurück. Ursprünglich wollte der Junge freilich Torwart werden wie Vater Marco oder jetzt sein jüngerer Bruder, Keeper bei Werders U-15-Talenten. Schon Opa Wilfried, früher Präsident des Bremer SV, muss ihm wohl ein paar Fußballergene vererbt haben. Der am 9. Januar 1997 in der Hansestadt geborene Ole begann schon mit vier Jahren bei OT Bremen zu trainieren. „Ich muss mich als Feldspieler nicht so übel angestellt haben, sonst hätten sie mich 2005 nicht bei Werder genommen”, erzählt er und schwärmt vom dortigen Nachwuchsleistungszentrum. Zehn Jahre lang durchlief das Talent die Juniorenausbildung und wurde mit Beginn der Saison 2015/16 ins U-23-Team aufgenommen. Gut zwei Jahre später, im Dezember ’17, brachte ihn Cheftrainer Florian [...]

Jan Hochscheidt: „Die Bedingungen haben sich rundum verbessert”

Vor dem Heimspiel gegen den HSV traf sich VeilchenEcho-Redakteur Olaf Seifert mit Jan Hochscheidt. Beim Wort HSV blitzen die Augen vom Hochscheidt, Jan. „Gegen die Hamburger schoss ich Anfang 2014 mein erstes Bundesliga-Tor. Wir gewannen damals 3:1”, erinnert sich der Aue-Rückkehrer an eine Sternstunde im Trikot von Eintracht Braunschweig. Vielleicht trifft der 31-jährige Blondschopf ja heute wieder und dem FC Erzgebirge gelingt ein Husarenstück gegen den Tabellenführer? Zumal Jan seinen Torriecher in dieser Saison bereits gegen das zweite Hamburger Team, den FC St. Pauli, sowie beim letzten Heimspiel bewiesen hat. Das „Goldene” gegen Bielefeld war noch dazu ein besonders schönes: „Denis Kempe hat mich klasse bedient, ich sah, dass der Keeper zu weit draußen stand und hab’ abgedrückt”, sagt der Mittelfeldmotor der Veilchen und ist froh, wieder „im Schacht” zu sein. Diesmal darf es gerne länger sein, denn mit Ehefrau Dörte (die er in seiner ersten Auer Zeit im Erzgebirge kennenlernte) sowie den Buben Henri (wird im Dezember 3) und Theodor (zwei Monate) läuft just in diesen Tagen der Umzug in ihr Lößnitzer Haus. Begonnen hat Hochscheidts Fußballleidenschaft beizeiten. Am 4. Oktober 1987 in Trier geboren, zog er bald nach Berlin und fing noch „vor der Zuckertüte” bei den Minis von Hertha 03 Zehlendorf zu [...]

Hertha BSC und die Veilchen trennen sich 1:1 Unentschieden

Der FC Erzgebirge Aue hat am Nachmittag in Berlin ein Testspiel beim Bundesligisten Hertha BSC bestritten und mit einem 1:1 Remis abgeschlossen. Dabei lagen die Veilchen bis zur 69. Spielminute mit 1:0 vorn. Florian Krüger hatte im ersten Durchgang nach Vorarbeit von Tom Baumgart für den Führungstreffer (29.) gesorgt. Vor 500 Zuschauern kam Hertha BSC im Amateurstadion durch den Ex-Auer Pascal Köpke (69.) zum Ausgleich. Kurz vor Schluss hatte Calogero Rizzuto die Chance zum Siegtreffer, der Ball verfehlte das Tor nur knapp. FCE-Startelf und Wechsel: Robert Jendrusch (TW), Luke Hemmerich (63. Calogero Rizzuto), Tom Baumgart, Emmanuel Iyoha (46. Maximilian Pronichev), Florian Krüger, Mario Kvesic (63. Fabian Kalig), Malcolm Cacutalua, Dominik Wydra, Christian Tiffert (C, 76. Paul Horschig, U19), Filip Kusic, Robert Herrmann (63. Sascha Härtel) Wechselspieler: Maximilian Schlosser (ETW) . Endstand Hertha BSC - FC Erzgebirge Aue 1:1 (0:1) 0:1 - Florian Krüger (28.) 1:1 - Pascal Köpke (69.) Quelle: fc-erzgebirge.de Foto: PicturePoint

Jörg Emmerich „Uns hat der Teamgeist getragen”

Als Jörg Emmerich 2002 zum FC Erzgebirge kam, ... ... glaubte der Hallenser so wenig wie seine Mannschaftsgefährten, dass man nur ein Jahr später in der 2. Bundesliga mitmischen würde. „Ich war schon 28. Mein Ziel hieß, erfolgreicher zu sein als in Erfurt, wo es in den beiden Jahren zuvor auch aufgrund einer langwierigen Schulterverletzung nicht nach Wunsch gelaufen war”, blickt „Emma” zurück. Dann aber erlebte er mit den Veilchen sechs wunderbare Saisons, in den vier letzten trug er die Kapitänsbinde. Einer der Väter für den Erfolg des Aufstiegsteams von 2003 hieß zweifellos Gerd Schädlich. „Die große Stärke unseres Trainers war immer, dass er aus Spielern, die das eine oder andere Defizit hatten, das Maximale raus holte. Gerd hat Spieler, die das natürlich auch wollen mussten, besser gemacht. Ob in Aue oder später in Chemnitz, immer hat man eine Entwicklung seiner Mannschaften gesehen”, urteilt Emmerich. Außerdem habe der Trainer jederzeit vorgelebt, was er von den Spielern erwartete. „Schädlich war ehrgeizig, fleißig, korrekt, akribisch.” Ziemlich jeder Name jener Mannschaft, der im Mai 2002 das „Wunder von Aue” gelang, erfüllt die Einschätzung von „Emma”. Wer kannte schon Skerdilaid Curri, Khvicha Shubididze, „Matze” Heidrich, die Bergers oder eben Jörg Emmerich? Vom ersten Moment habe die Chemie in [...]