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Spieltag 12: FC Erzgebirge Aue vs. 1. FC Heidenheim

Joker Schimmer kontert Rieses Treffer spät Der FC Erzgebirge Aue und der 1. FC Heidenheim haben sich im Verfolgerduell mit 1:1 getrennt. In einer Partie auf mäßigem Niveau gelang beiden Mannschaften gerade in der ersten Hälfte wenig bis nichts. Einzig Aues Keeper Männel konnte sich zweimal auszeichnen. Nach dem Seitenwechsel packte dann Riese einen sehenswerten Treffer aus, der letztlich aber nicht zum Sieg reichen sollte. FCH-Joker Schimmer traf kurz vor Schluss und verhinderte damit Aues vorübergehenden Sprung auf Platz drei. Aues Trainer Dirk Schuster entschied sich nach dem knappen Aus im DFB-Pokal bei Bundesligist Fortuna Düsseldorf (1:2) zu drei personellen Veränderungen: Hochscheidt, Baumgart und Zulechner ersetzten Samson, Krüger und Testroet (alle Bank). Beim 1. FC Heidenheim gestaltete sich der Blick auf den Spielberichtsbogen deutlich unübersichtlicher. FCH-Coach Frank Schmidt nahm gegenüber dem deutlichen Pokal-Ausscheiden bei Werder Bremen (1:4) acht Veränderungen vor. Einzig Theuerkauf, Hüsing und Griesbeck starteten zum dritten Mal in Folge in der englischen Woche. Sogar FCH-Ikone Schnatterer musste sich zu Beginn mit einem Platz auf der Bank anfreunden. Beide Mannschaften ließen es in der Anfangsphase unter dem Motto "Safety First" eher ruhig angehen. Dabei hatten die neu zusammengewürfelten Gäste aus Heidenheim etwas mehr Ballbesitz und präsentierten sich durchaus variabel: Feick und Theuerkauf teilten [...]

Spieltag 10: FC Erzgebirge Aue vs. 1. FC Nürnberg

90.+10! Männel verhindert 4:4 nach 0:0 zur Pause Nach einer eher mauen ersten Hälfte brannten Erzgebirge Aue und der 1. FC Nürnberg im zweiten Durchgang ein Feuerwerk ab - inklusive Last-Minute-Elfmeter, Platzverweis, Videobeweis und sieben Treffern. Aues Coach Dirk Schuster beließ es nach dem 2:2 in Sandhausen bei derselben Startaufstellung. Das bedeutete, dass Fandrich und Nazarov jeweils in der Anfangself standen. Beide verlängerten ihre Verträge vergangene Woche bis 2023. Verletzungsbedingt musste Nürnbergs Trainer Damir Canadi einmal tauschen. Beim 1:1 gegen St. Pauli verletzte sich Torhüter Mathenia bei der letzten Aktion (Kniescheibenbruch) und fällt monatelang aus. Für ihn begann Lukse. Handwerker trifft die Latte Im ersten Durchgang ereignete sich eine zweikampfbetonte Partie zweier Mannschaften, denen es jeweils schwer fiel, spielerische Lösungen im Angriffsspiel zu finden. Dementsprechend waren herausgespielte Torchancen zunächst Mangelware. Vielmehr regierten knackige Kämpfe um den Ball das verregnete Geschehen. Typisch deswegen auch die erste Gelegenheit, die einem Zufall entsprang: Handwerkers Flanke rutschte dem Linksverteidiger so ab, dass sie den Querbalken touchierte (18.). Die erste herausgespielte Möglichkeit hatte der Club nach 26 Minuten: Nach Ballgewinn war Hack auf und davon, doch scheiterte im Abschluss frei vor Männel kläglich (26.). Trotzdem war die Aktion der Beginn der besten Nürnberger Phase. Kurz darauf steuerte Hack nach [...]

Auf zum ersten Heimspiel der neuen Saison!

Beginn Shuttle-Service: 13:00 Uhr Kassenöffnung & Einlass: 13:30 Uhr Spielbeginn: 15:30 Uhr Inhaber von ermäßigten Eintrittskarten: bei Verlangen der Ordner bitte Nachweis vorlegen Anreise & Parken / wegen Straßensperrung und massiver Staugefahr genügend Zeit einplanen wegen Straßenbau ist die B 169 ab Bahnhofsbrücke bis auf den Zeller Berg gesperrt; die Umleitung führt über die Rudolf-Breitscheid-Straße/Neustadt; bei der Anreise kann es zu erheblichen Staus und Einschränkungen kommen wegen oben genannter Sperrung wird auswärtigen Aue-Fans dringend die Anreise über die A 72/Abfahrt Zwickau West und den Autobahnzubringer in Richtung Schneeberg - Aue empfohlen, wo im Auer Stadtgebiet genügend kostenfreie Parkplätze (u.a. Anton-Günther-Platz) zur Verfügung stehen; der kostenlose Shuttle-Service beginnt am Anton-Günther-Platz; eine weitere Haltestelle ist auf dem Postplatz die Bundesstraße B 169 kann am Spieltag je nach Verkehrsaufkommen vor und nach dem Spiel zwischen Lößnitz (Lessingstraße, Kress) und Aue (Kreuzung McDonald's) situationsbedingt gesperrt werden; bitte Verkehrswarnmeldungen beachten Zugang/Zufahrt am Haupteingang - rechtes Tor von der Straße aus gesehen ausschließlich Zugang für Fußgänger; das linke Tor dient ausschließlich der PKW-Zufahrt Fans direkt aus Aue wird die Anreise zu Fuß oder mit dem kostenfreien Shuttle-Service empfohlen Aue-Fans aus Richtung Lößnitz können die Parkplätze P9 und P10 gegen Gebühr nutzen für Aue-Fans mit Blockkarten H und I ist der Zugang [...]

Fanstammtisch in Neudorf erlebt riesen Ansturm

„Während des Spiels sollten wir alle versuchen zu gewinnen” Neudorfer begrüßen Trainer und Spieler am 6. März im „Kaiserhof” mit Trompeten-Steiger und Primeln Bei Familie Poller daheim in Neudorf, einem Ortsteil der Gemeinde Sehma, ist alles lila und weiß. Die Hausfassade sowieso, aber auch in der Stube tickt eine Aue-Uhr, sind die Zimmerwände in den Farben des Herzensvereins gestrichen. Die Bettwäsche und die Couchdecke verraten die Liebe zum FC Erzgebirge und weil es Küchenmöbel gerade nicht in Veilchenfarbe gab, haben sie ein frisches Grün gewählt. „So wie vor ein paar Jahren unsere Auswärtstrikots”, verrät Christina Poller. Sie hat ihren Mann, der aus Hohenstein-Ernstthal stammt, zum Fußball gebracht und mit dem lila Virus infiziert. Kein Wunder, dass auch Tochter Lea das Gen intus hat. Jeder im Sehmatal kennt das lila-weiße Haus an der Karlsbader Straße. Am Nachmittag des 6. März sind die drei wahnsinnig aufgeregt, denn abends halb sieben beginnt im Neudorfer „Kaiserhof” der Fanstammtisch mit Gästen vom Kumpelverein. Die vierjährige Lea freut sich vor allem auf Martin Männel, vielleicht hat er ja eine Autogrammkarte dabei? Falls ja, hat sie für den Aue-Kapitän eine Überraschung eingepackt… Pünktlich 18.30 Uhr rücken sie an im Kaiserhof: Cheftrainer Daniel Meyer, Tore-Garant Pascal Testroet, Heimkehrer Louis Samson, Fanbeauftragter Heiko [...]

Spieltag 14: VfL Bochum vs. FC Erzgebirge Aue

Weilandt belohnt Bochums Sturmlauf Bochum siegte gegen Aue verdient mit 2:1. Nach einem Blitzstart igelte sich Erzgebirge ein, der VfL fand gegen defensivstarke Gäste vor der Pause kein Mittel. Die Dutt-Elf brachte nach Wiederanpfiff mehr Wucht auf den Rasen, ließ sich auch durch einen verschossenen Elfmeter nicht entmutigen und drehte die Partie in der Schlussphase. Bochums Trainer Robin Dutt brachte im Vergleich zum 1:0-Heimsieg gegen Darmstadt 98 Saglam (Startelfdebüt) für den verletzten Kruse (Einblutung im Adduktorenbereich). Aues Trainer Daniel Meyer hatte nach der 1:3-Heimniederlage gegen den Hamburger SV wieder Kapitän Männel nach ausgeheilter Knieverletzung an Bord, der Haas zwischen den Pfosten ablöste. Zudem feierte Krüger seine Premiere im Trikot der Sachsen und verdrängte Nazarov auf die Bank. Blitzstart: Weilandt scheitert, Testroet bleibt cool Nach 13 Sekunden verhinderte Männel mit einer Glanztat den Blitz-Rückstand gegen den halbrechts frei vor ihm auftauchenden Weilandt. Dafür klingelte es alsbald auf der anderen Seite nach einem Lehrbuch-Konter über Hochscheidt und Krüger, der den freien Testroet anspielte. Der Stürmer fintierte gegen Hoogland und schloss zur Führung ab (2.). Nur Tesche sorgt für Gefahr Bei Dauerregen und Temperaturen um die null Grad bekamen die Bochumer Fans in der Folge wenig Erwärmendes zu sehen. Zwar baute Bochum gegen tiefgestaffelte Sachsen nach etwas [...]

Jan Hochscheidt: „Die Bedingungen haben sich rundum verbessert”

Vor dem Heimspiel gegen den HSV traf sich VeilchenEcho-Redakteur Olaf Seifert mit Jan Hochscheidt. Beim Wort HSV blitzen die Augen vom Hochscheidt, Jan. „Gegen die Hamburger schoss ich Anfang 2014 mein erstes Bundesliga-Tor. Wir gewannen damals 3:1”, erinnert sich der Aue-Rückkehrer an eine Sternstunde im Trikot von Eintracht Braunschweig. Vielleicht trifft der 31-jährige Blondschopf ja heute wieder und dem FC Erzgebirge gelingt ein Husarenstück gegen den Tabellenführer? Zumal Jan seinen Torriecher in dieser Saison bereits gegen das zweite Hamburger Team, den FC St. Pauli, sowie beim letzten Heimspiel bewiesen hat. Das „Goldene” gegen Bielefeld war noch dazu ein besonders schönes: „Denis Kempe hat mich klasse bedient, ich sah, dass der Keeper zu weit draußen stand und hab’ abgedrückt”, sagt der Mittelfeldmotor der Veilchen und ist froh, wieder „im Schacht” zu sein. Diesmal darf es gerne länger sein, denn mit Ehefrau Dörte (die er in seiner ersten Auer Zeit im Erzgebirge kennenlernte) sowie den Buben Henri (wird im Dezember 3) und Theodor (zwei Monate) läuft just in diesen Tagen der Umzug in ihr Lößnitzer Haus. Begonnen hat Hochscheidts Fußballleidenschaft beizeiten. Am 4. Oktober 1987 in Trier geboren, zog er bald nach Berlin und fing noch „vor der Zuckertüte” bei den Minis von Hertha 03 Zehlendorf zu [...]

Spieltag 13: FC Erzgebirge Aue vs. Hamburger SV

Das Wolf-Hoch hält an: Narey und Jatta beruhigen die Nerven Die kurze Ära von Hannes Wolf beim Hamburger SV bleibt eine einzige Erfolgsgeschichte: Unter seiner Führung gewannen die Rothosen auch ihr viertes Pflichtspiel hintereinander. Beim 3:1 gegen Erzgebirge Aue feierten gewohnte Protagonisten - und dazu bewies Wolf im richtigen Moment ein goldenes Händchen. Aues Trainer Daniel Meyer musste seine Mannschaft nach dem 0:1 in Heidenheim auf drei Positionen umbauen: Zwischen den Pfosten stand Haas für Kapitän Männel (Knieverletzung). Kalig fehlte wegen einer Gelb-Roten Karte, ihn ersetzte hinten Cacutalua. Zudem stand Nazarov für Iyoha (Bank) in der ersten Elf. HSV-Coach Hannes Wolf sah nach dem 1:0 gegen den 1. FC Köln keinen Grund, seine Startformation zu verändern. Lacroix köpft drüber Vom Start weg entwickelte sich ein munteres Zweitliga-Spiel, weil auch Aue unbedingt mitspielen wollte. Schon nach ein paar Sekunden hatte Rizzuto nach schlimmem Fehlpass von Mangala eine erste Chance, doch der Rechtsverteidiger schoss am langen Eck vorbei (1.). Die Antwort hatte Lacroix nach einer Ecke parat, doch auch sein Kopfball verfehlte sein Ziel (4.). Anschließend ging es intensiv zur Sache - ohne die großen Torraumszenen. Bis der HSV stärker aufkam: Lasogga verpasste nach 19 Minuten nur um Zentimeter, kurz darauf schlug er aber doch zu. [...]

Spieltag 12: 1. FC Heidenheim vs. FC Erzgebirge Aue

Thomalla sticht: Angreifer trifft zum Heidenheimer Sieg Der 1. FC Heidenheim hat sich gegen Erzgebirge Aue einen 1:0-Heimsieg verdient. Fast eine Stunde dauerte es, ehe sich die Bemühung des FCH auszahlten. Die Sachsen konnten in der Folge keine passende Antwort geben. Heidenheims Trainer Frank Schmidt nahm gegenüber dem 3:0 im DFB-Pokal gegen Sandhausen nur einen Wechsel in der Startformation vor. Für Skarke rückte Pusch herein.  Auf Seiten des FC Erzgebirge setzte Trainer Daniel Meyer nach dem 1:0 gegen Bielefeld auf drei Wechsel: Rapp und Rizzuto kehrten nach Sperren (Gelb-Rot bzw. Gelb) zurück und verdrängten Cacutalua und Strauß wieder. Iyoha bekam zudem den Vorzug vor Bertram, sodass Meyer die Startelf vom 10. Spieltag (1:1 in Dresden) wieder aufs Feld schickte. Männel rutscht der Ball an den Pfosten Heidenheim zeigte sich von Beginn an agil, insbesondere über Schnatterer und Dovedan kombinierten sich die Schwaben früh Richtung Auer Tor. Das Bemühen um Abschlussaktionen war deutlich. Da Aue aber im letzten Drittel gut stand, blieb es vor allem bei Distanzschüssen wie Schnatterers Versuch in der 8. Minute. Die Alternative waren Standardsituationen, mit denen der FCH die meiste Gefahr heraufbeschwor. Nach einem Freistoß in der 12. Minute fiel der Abpraller Beermann vor die Füße, der aus zehn Metern aber [...]

Porträt Emma Iyoha: Überzeugend gegen St. Pauli und Duisburg

„Männels Comeback bleibt der einzige Höhepunkt” ... schrieb Kicker online über das Zweitligaduell zwischen Gastgeber Aue und der Düsseldorfer Fortuna am 16. Dezember 2016 auf der Baustelle Erzgebirgsstadion. Emmanuel Iyoha, damals gerade 19 geworden, bleibt der tristkalte Wintertag mit dem bescheidenen 0:0 trotzdem in Erinnerung: „Ich wurde 20 Minuten vor Schluss eingewechselt, es war mein erstes Spiel in Aue.” Zwei Jahre später trägt „Emma” selber das lila-weiße Trikot der Mannschaft von Kapitän Martin Männel, der seinerzeit nach einer Verletzung erstmals wieder zwischen den Pfosten stand. „Für mich ist der FC Erzgebirge die optimale Chance, den nächsten Schritt als Profi zu tun. Ich möchte so viel wie möglich spielen und hoffe, bald mein erstes Zweitligator zu schießen”, sagt der 1,91 Meter große Stürmer, der im Sommer von der Fortuna zu den Veilchen wechselte. Trainer Friedhelm Funkel konnte dem Talent wenig Hoffung beim Erstligaaufsteiger machen und riet, zu einem Zweitligisten zu gehen. Die richtige Entscheidung, findet der Zwanzigjährige: „Ich wurde in der Mannschaft und vom Umfeld bestens aufgenommen. Auch in der Stadt begrüßen dich alle Leute herzlich. Schnell erfuhr ich, dass ich mit dem Spitznamen ,Emma’ nicht der erste im Verein bin, sondern der frühere Kapitän Jörg Emmerich so gerufen wurde. Spätestens mit dem Heimspiel gegen St. [...]

Spieltag 8: SC Paderborn 07 vs. FC Erzgebirge Aue

Männel und Zingerle in Bestform - nur Tekpetey trifft Paderborn fuhr beim 1:0 gegen Aue hochverdient den zweiten Heimsieg ein. Die Ostwestfalen setzten ihre klaren Feldvorteile in die Pausenführung um, Erzgebirge war mit dem knappen Rückstand gut bedient. Die Sachsen steigerten sich nach dem Wechsel und brachten den Aufsteiger kräftig in die Bredouille, im Duell zweier Keeper in Bestform verhinderte Zingerle den Ausgleich. Paderborns Coach Steffen Baumgart tauschte gegenüber dem 1:2 auf St. Pauli einmal Personal aus: Für Gueye (Gelb-Rot-Sperre) kam Ritter zum Zug. Aues Trainer Daniel Meyer drehte im Vergleich zum 0:2 gegen Sandhausen gleich siebenmal am Personalkarussell: Kalig, Tiffert, Herrmann, Kempe, Hemmerich, Strauß und Hochscheidt spielten für Cacutalua, Breitkreuz, Rizzuto, Härtel, Wydra, Kvesic und Iyoha. Die Nervosität bei den stark umformierten Sachsen war zu Beginn greifbar. Während beim sehr defensiven Erzgebirge kaum ein Pass ankam, lief der Ball bei den 07ern flüssig. Aus Paderborner Spielkontrolle resultierten Torannäherungen durch Ritter (10.) und Dräger (15.) - und nach der einzigen Entlastung für die Gäste in der Anfangsviertelstunde bei einer Eckballserie bei einem Konter die beste Chance, als Zolinski nach Sololauf über das gesamte Feld frei vor Männel am Keeper scheiterte (8.). Aue stabilisierte sich in der Folge zumindest defensiv, offensiv war das Spiel der [...]