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Spieltag 11: 1. FC St. Pauli 1910 vs. FC Erzgebirge Aue

Drei Joker für zwei Tore - St. Pauli mit spätem Punktgewinn Eigentlich war das Spiel aus Sicht des FC St. Pauli nach 79 Minuten bereits entschieden, denn die Kiezkicker lagen mit 0:2 gegen Erzgebirge Aue zurück. Ein Dreifach-Wechsel sicherte am Ende dann aber doch noch einen Punkt. St. Pauli-Coach Timo Schultz hatte nach der 1:2-Niederlage gegen Braunschweig angekündigt "Erbfriedhöfe" zu streichen - und so musste im Tor Himmelmann für Brodersen Platz machen. Außerdem starteten Paqarada, Becker und Tashchy für Buballa, Lankford, Dittgen (alle Bank) - im Sturm ersetzte der erst 17-jährige Matanovic den erfahrenen Makienok. Aues Trainer Dirk Schuster konnte nach der 0:2-Niederlage gegen Regensburg wieder auf Strauß nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre zurückgreifen, er spielte für Bussmann (Bank). Zudem war Hochscheidt für Gnjatic (Bank) neu dabei. Doppelschock für St. Pauli Der FC St. Pauli begann engagiert und verzeichnete bereits nach zwei Minuten durch Ziereis die erste gute Möglichkeit. Die Gäste aus dem Erzgebirge warteten gegen gut gestaffelte Kiezkicker erst einmal ab - stachen dann aber nach einem Fehlpass von Becker sofort eiskalt zu: Krüger bediente Testroet, der präzise ins rechte Eck zur Führung traf (10.). Den misslungenen Start für St. Pauli machte wenig später die verletzungsbedingte Auswechslung von Ziereis perfekt - ihn ersetzte nach 15 [...]

Spieltag 22: 1. FC St. Pauli 1910 vs. FC Erzgebirge Aue

Hochscheidt trifft mit Köpfchen und per Traumtor Erzgebirge Aue hat seinen Ruf als St. Paulis Angstgegner einmal mehr bestätigt. Die Sachsen gewannen am Millerntor mit 2:1 und blieben damit zum siebten Mal in Serie bei den Hamburgern ungeschlagen (vier Siege, drei Remis). Selbst eine frühe Führung half den Kiez-Kickern nicht, denn Aues Matchwinner Hochscheidt bewies erst Köpfchen und hatte dann auch noch die Aktion des Tages im Füßchen. St. Paulis Trainer Markus Kauczinski wechselte im Vergleich zur 1:4-Niederlage in Köln auf vier Positionen: Torwart Himmelmann kehrte nach überstandenen muskulären Problemen für Brodersen zurück zwischen die Pfosten. Außerdem ersetzten Buballa, Möller Daehli und Miyaichi Kalla, Hoogma (beide Bank) und Dudziak, der wegen Sprunggelenksproblemen ausfiel. Auch FCE-Coach Daniel Meyer nahm nach der 0:3-Pleite gegen Ingolstadt vier Veränderungen vor: Wydra, Rizzuto, Riese und Herrmann ersetzten Kalig (Gelbsperre), Kempe (verletzt), Käuper (Bank) und Krüger (nicht im Kader). Die Hausherren kehrten zu Kauczinskis Standardsystem 4-2-3-1 zurück und versuchten von Beginn an, das Spiel zu kontrollieren. Jedoch mussten die Kiez-Kicker zunächst eine Schrecksekunde überstehen: Abwehrmann Avevor verschätzte sich bei einem langen Ball und ermöglichte Iyoha die Großchance zur Auer Führung. Himmelmann rettete per Fußabwehr (9.). Zwei Minuten später jubelten dann alle, die es mit den Braun-Weißen hielten: Nach einer tollen [...]

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