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Spieltag 21: VfB Stuttgart vs. FC Erzgebirge Aue

Didavis doppelter Volley ins Glück Der VfB Stuttgart hat im Rennen um die direkten Aufstiegsplätze drei wichtige Punkte eingefahren und den FC Erzgebirge Aue mit 3:0 besiegt. Bereits in der sehr abwechslungsreichen ersten Hälfte hatten die Schwaben auf 2:0 gestellt, nach dem Seitenwechsel schalteten sie in den Verwaltungsmodus, verteidigten die verdiente Führung souverän und sorgten kurz vor Abpfiff für die Entscheidung. Stuttgarts Coach Matarazzo Pellegrino wechselte im Vergleich zum 1:2 in Leverkusen im DFB-Pokal-Achtelfinale auf drei Positionen: Ersatzkeeper Bredlow musste Kobel weichen, zudem wurden Massimo (Wade) und Förster (Bank) durch Karazor und Gomez ersetzt. Aues Trainer Dirk Schuster brachte nach dem 0:0 gegen Bielefeld zwei Neue: Strauß und Daferner durften für Rizzuto (Gelbsperre) und Krüger (Bank) von Beginn an ran. In einer unterhaltsamen Anfangsphase agierten Stuttgart und Aue zunächst auf Augenhöhe. Beide Mannschaften hatten den Vorwärtsgang eingelegt und suchten den Weg in die gegnerische Gefahrenzone. Strauß (5.) verbuchte auf der einen, Castro auf der anderen Seite (12.) erste nennenswerte Abschlüsse. Peu à peu kristallisierte sich aber der Spielverlauf heraus, der im Vorfeld prognostiziert worden war: Aue stand zusehends tiefer, stellte die Offensivbemühungen nahezu ein und lauerte nur noch auf Konter. Auf der Gegenseite hatte der VfB die Kontrolle übernommen - und näherte sich der [...]

Spieltag 4: FC Erzgebirge Aue vs. VfB Stuttgart

VfB in Aue nur remis - Sosa fliegt Der VfB Stuttgart ist am Freitagabend nicht über ein torloses Unentschieden in Aue hinausgekommen. Die Schwaben dominierten das Spiel zwar über die gesamten 90 Minuten, erarbeiteten sich aber nur sporadisch Torchancen. Bei diesen blieb vor allem Klement immer wieder glücklos - ehe Sosa nach einer Schwalbe Gelb-Rot sah und der VfB kurz vor Schluss eine Schrecksekunde überstehen musste. Aues Interimscoach Marc Hensel nahm im Vergleich zum 1:3 in Bielefeld, das Daniel Meyer noch zu verantworten hatte, vier Änderungen an der Startelf vor: Für Wydra, Kusic, Testroet und Krüger spielten Kalig, Gonther, Fandrich und Zulechner. Stuttgarts Trainer Tim Walter tauschte nach dem 2:1 gegen St. Pauli ebenfalls viermal: Phillips ersetzte Kempf im Abwehrzentrum, im Mittelfeld erhielt Klement den Vorzug vor Ascacibar, und im Angriff stürmten Gonzalez und Klimowicz anstelle von Gomez und Al Ghaddioui. Rizzuto schießt über das Tor Der VfB ergriff von Anfang an die Initiative und drängte die Hausherren zurück, ließ zunächst aber Gradlinigkeit und Entschlossenheit im letzten Drittel des Spielfelds vermissen. Aue verteidigte konzentriert und kam dann zur ersten nennenswerten Torchance: Rizzuto zielte aus der Distanz knapp über den VfB-Kasten (15.). Kurz darauf bot sich auch den Stuttgartern die erste Möglichkeit, doch Klimowicz fand [...]

Tim Walter: „Wie ich das Ganze lebe, leben es meine Jungs”

Geboren am 8. November 1975, begann Tim Walter nach dem Sportstudium seine Trainerlaufbahn beim KSC, deren U15 bis U19 er trainierte. 2015 wechselte der Karlsruher zur Nachwuchsabteilung des FC Bayern nach München, wo er zwei Jahre die U17 betreute und zum Deutschen Meistertitel führte sowie anschließend die zweite Mannschaft in der Regionalliga trainierte (Vize - meister der Bayernliga). In der vergangenen Saison führte Tim Walter Zweitligist Holstein Kiel auf Tabellenplatz sechs. Mit Beginn dieses Spieljahres ist der 43-Jährige Chefcoach des VfB Stuttgart. Mit ihm sprach Olaf Seifert. Was reizt Sie an der Aufgabe in Stuttgart, was ist das Besondere an diesem Verein und seinem Umfeld? Der VfB hat eine große Strahlkraft, die Bedingungen sind sehr gut und die Begeisterung um den Verein ist auch in der 2. Liga ungebrochen. Thomas Hitzlsperger und Sven Mislintat haben mich bei unseren Gesprächen schnell für den VfB begeistert, wir wollen hier gemeinschaftlich etwas entwickeln. Ich suche die Herausforderung und will immer besser werden. Von daher ist der VfB genau das, was ich mir vorstelle. Sie waren einst als Mittelfeldspieler in der Verbandsliga am Ball. Was oder wer hat den Wunsch geweckt, Trainer zu werden? Ich hatte als Spieler Talent, aber mir hat der Ehrgeiz und der absolute Wille gefehlt, um es [...]

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