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Spieltag 2: FC Erzgebirge Aue vs. 1. FC Magdeburg

Safety First! Keine Tore in Aue Das Ost-Traditionsduell zwischen Erzgebirge Aue und dem 1. FC Magdeburg endete leistungsgerecht ohne Tore. Beide Teams legten ihren Fokus nach der Auftaktniederlage am 1. Spieltag zunächst auf eine geordnete Defensive, was sich spürbar auf Kosten der Offensive auswirkte. Beim FCE debütierte Testroet nur wenige Tage nach seiner Verpflichtung. Zumindest einmal ließ der Angreifer sein Können schon aufblitzen. FCE-Coach Daniel Meyer nahm im Vergleich zur unglücklichen 0:1-Niederlage bei Union Berlin vier personelle Wechsel vor. Neben Neuzugang Testroet (Dresden) spielten auch Rapp, Wydra und Kempe von Beginn an. Nazarov, Cacutalua, Fandrich saßen auf der Bank, Herrmann war nicht im Kader. Magdeburgs Trainer Jens Härtel hatte sich trotz der 1:2-Niederlage gegen St. Pauli zufrieden mit seiner Mannschaft gezeigt. Auch deshalb tauschte er nur ein einziges Mal: Erdmann durfte anstelle von Niemeyer (Bank) von Beginn an ran. Magdeburg stellt zu, Aue agiert lang Hochmotiviert und mit intensiven Zweikämpfen gespickt startete das Traditionsduell zweier ehemaliger DDR-Oberliga-Meister. Magdeburg stellte durch gutes Pressing die Auer Optionen im Spielaufbau gut zu und zwang die Hausherren damit immer wieder zu langen Bällen. Mit diesen versuchten die Veilchen sowohl Neuzugang Testroet als auch Sturmpartner Bertram schnell ins Spiel einzubinden, was noch nicht wirklich gelang. Letztgenannter überwand immerhin nach [...]

FC Erzgebirge Aue legt Widerspruch gegen Spielwertung ein

Der FC Erzgebirge Aue legt beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) Widerspruch gegen die Wertung des gestrigen Zweitligaspiels SV Darmstadt 98 gegen den FC Erzgebirge Aue (1:0) ein. Grund dafür sind drei eklatante Fehlentscheidungen durch das Schiedsrichterteam unter der Leitung von Sören Storks. Dazu erklärt FCE-Präsident Helge Leonhardt im Namen des Vorstandes: "Diese ganz klar und in aller Welt sichtbaren Fehler dürfen und können wir nicht im Raum stehen lassen und einfach so hinnehmen. Uns wurde ein reguläres Tor nicht anerkannt, zudem wurden uns zwei klare Elfmeter verwehrt. Wir haben als Verein eine enorm große Verantwortung unseren Mitgliedern, Sponsoren, unseren Fans, unserer Mannschaft und der breiten Öffentlichkeit gegenüber. Das Fairplay wurde vom Schiedsrichterteam gestern mit Füßen getreten. Das kann nicht sein! Darum haben wir uns zu diesem Widerspruch entschlossen. Zudem aber auch, weil wir deutschlandweit und darüberhinaus seit gestern eine Unzahl an Protestanrufen, Schreiben oder auch E-Mails erhalten haben. Alle durchweg mit dem Tenor, dass wir uns das nicht bieten lassen dürfen." Mit Hinblick auf die enorme wirtschaftliche Bedeutung der getroffenen Fehlentscheidungen behält sich der FC Erzgebirge Aue weitere strafrechtliche und schadensersatzrechtliche Schritte gegen das Schiedsrichterteam wegen des Verdachts der Spielmanipulation vor. Der Verein hofft nun auf ein Fairplay des DFB. Der Widerspruch gegen die Wertung des [...]

Spieltag 34: SV Darmstadt 98 vs. FC Erzgebirge Aue

Mehlems Eigentor zählt nicht: Aue in der Relegation Darmstadt zitterte sich beim 1:0 gegen Aue, das in die Relegation muss, zum Klassenerhalt. Der spielerisch klar bessere FCE überzeugte im ersten Durchgang gegen übernervöse Lilien und hatte Pech mit zwei Schiedsrichter-Fehlleistungen. Im zerfahrenen zweiten Abschnitt hielt das Abwehrbollwerk der 98er dem Ansturm der Sachsen stand und einer der wenigen Angriffe der Gastgeber brachte die Entscheidung. Darmstadts Trainer Dirk Schuster sah keine Veranlassung, sein Team nach dem 3:0-Auswärtserfolg in Regensburg zu verändern. Aues Coach Hannes Drews musste im Vergleich zur Nullnummer im Sachsen-Derby gegen Dynamo Dresden auf Kalig (Gelbsperre) verzichten, für den Rapp in die Startelf rückte. Schiedsrichtergespann übersieht Mehlems Eigentor Gleich mit einem richtigen Aufreger startete die Partie: Nach einem von Mehlem Richtung Tor abgefälschten Rizzuto-Schuss wehrte Bregerie hinter der Linie ab und Nazarov versiebte den Abpraller - der reguläre Treffer zählte nicht, das Schiedsrichtergespann hatte eine andere Wahrnehmung (4.). Pech also für die Veilchen, die in den nächsten Minuten forsch drückten. Darmstadt, sichtlich nervös, suchte vergeblich nach seinem Rhythmus, stabilisierte sich defensiv aber Zug um Zug. Offensiv blieb das Spiel der Schuster-Elf im gesamten ersten Durchgang Stückwerk. Das Darmstädter Publikum sorgte mit frenetischer Anfeuerung für moralische Unterstützung der Gastgeber, denen selbst einfache Pässe nicht [...]

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