0%
⚒ since 2004 - für eine ganze Region! - NUR DIE BSG ⚒ DDR-Meister 1956, 1957, 1959  ⚒ FDGB-Pokalsieger 1955 ⚒

Porträt Sören Gonther: Wir müssen Punkte sammeln, bis die 40 voll ist

„Ohne meine Eltern hätte ich es im Fußball nicht weit gebracht, sie sind weite Wege gefahren, damit ich in Kassel trainieren konnte, haben mich stets unterstützt”, bedankt sich Sören Gonther, dessen Vater – Torwart beim Oberligisten VfB Schreckensbach – beizeiten vom Talent seines Jungen überzeugt war. Am 15. Dezember 1986 geboren, begann der Fünfjährige im Verein seines Heimatorts. In der D-Jugend wechselte „Gonni” zum ESV Jahn ins benachbarte Treysa und später zum KSV Hessen Kassel, wo er es ins B-Juniorenteam in die Regionalliga, damals die höchste Klasse, und in die Hessenauswahl schaffte. Im Lauf der Ausbildung war das Talent immer weiter nach hinten gerückt, vom Stürmer übers Mittelfeld zum Libero, eine Weile stand er sogar zwischen den Pfosten. Ein Angebot von Eintracht Frankfurt schlug Sören aus: „Meine Mutter wollte, dass ich erst das Abitur mache, deshalb wurde ich spät und nicht auf der klassischen Schiene Fußballprofi. Ich war dann drei Jahre beim KSV Baunatal, wo Trainer Bernd Lichte mich rasch in die Männermannschaft hochzog und eine große Aktie daran hat, dass ich 2007 von der vierten in die 2. Liga, zum SC Paderborn, wechselte.” Ab der Rückrunde 2008 Stammspieler, hat er ans damalige Gastspiel in Aue üble Erinnerungen, weil die Ostwestfalen 0:6 baden gingen. Wie [...]

Porträt Philipp Zulechner: „Wichtig ist, dass wir als Team gewinnen”

„Als ,Wandervogel’ freust du dich besonders, wenn die Familie ins Stadion kommt, um dich anzufeuern. Beim Spiel gegen Dynamo waren erstmals meine Frau Heidi und Schwester Ines in Aue und prompt hab’ ich ein Tor gemacht”, sagt der als Profi weitgereiste Philipp Zulechner, der im Januar zu den Veilchen kam und bei seinen vier Einsätzen bislang schon zweimal traf. Am heutigen Freitag, seinem 29. Geburtstag, hofft er, erneut eine Chance zu bekommen. Gewiss wird „Zuli” noch einen Tick mehr motiviert zu sein, wenn diesmal auch seine Eltern mit von der Partie sind. „Ich hoffe, es wird so wie gegen Paderborn eine Party. Denn wichtiger als jedes Tor ist doch, dass wir als Team erfolgreich sind.” Zu trainieren begonnen hat der am 12. April 1990 geborene Wiener Junge mit sieben Lenzen beim Floridsdorfer AC, gut ein Jahr später durfte er zum FK Austria wechseln (dessen Vereinsfarben übrigens wie jetzt in Aue Lila und Weiß sind). Dort lernte „Zuli” bis zur U 15 das Fußball-ABC, um die Ausbildung 2005 anschließend an der Frank-Stronach-Akademie fortzusetzen. Über Admira Wacker Mödling führte sein Weg zur U 19 von Red Bull Salzburg, wo das Talent in der 2. Mannschaft den Schritt in den Männerbereich schaffte. Es folgten mit den Red Bull [...]

Malcolm muss unters Messer und fällt längere Zeit aus

Die restlichen Punktspiele der laufenden Saison muss Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue ohne Abwehrspieler Malcolm Cacutalua auskommen. Der 24-Jährige hat sich im Spiel gegen den SC Paderborn (2:1) am rechten Knie einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie des Außenmeniskus zugezogen und muss sich in den nächsten Tagen einer Operation unterziehen. Dazu Veilchen-Cheftrainer Daniel Meyer: "Das ist für Malcolm und für uns eine äußerst bittere Nachricht. Er war in den letzten Wochen und Monaten einer der ganz wichtigen Faktoren für unser Spiel und unsere Erfolge. Im Namen unseres gesamten Teams wünsche ich Malcolm alles Gute und eine hoffentlich schnelle Genesung. Von uns erhält er jede Unterstützung, um noch stärker zurückzukommen. Den Sieg gegen Paderborn haben wir mit Malcolms schwerer Verletzung mehr als teuer bezahlt." Quelle: fc-erzgebirge.de

Spieltag 25: FC Erzgebirge Aue vs. SC Paderborn 07

Vollstrecker und Vorbereiter: Iyoha avanciert zum Matchwinner Erzgebrige Aue hat mit dem zweiten Sieg in Folge einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht: Die Veilchen fuhren am Samstagnachmittag zu Hause einen verdienten 2:1-Erfolg gegen Aufsteiger Paderborn ein. Der SCP spielte dabei allerdings 45 Minuten in Unterzahl. Aues Trainer Daniel Meyer wollte nach dem wichtigen 3:0 in Sandhausen lediglich eine Änderung an seine Siegerelf vornehmen: Kalig verteidigte für Baumgart (Bank). Kurz vor Spielbeginn meldete sich allerdings noch der grippegeschwächte Herrmann ab, für den Rizzuto beginnen durfte. Paderborns Trainer Steffen Baumgart baute sein Team im Vergleich zum 0:1 gegen den FC St. Pauli auf zwei Positionen um: Schonlau rückte für Strohdiek ins Abwehrzentrum, ganz vorne erhielt Zolinski anstelle von Gueye (beide Bank) eine neue Chance. Testroet vergibt kläglich - und legt dann vor Vom Start weg gingen beide Mannschaften das Spiel mit offenem Visier an. So bot sich Aue schnell der erste Hochkaräter: Weil Tekpetey bei einem Standard das Abseits aufhob, tauchte Hochscheidt alleine vor Zingerle auf. Nach seinem Querpass hätte Testroet nur einschieben müssen, doch dem Angreifer versagten die Nerven (5.). Im direkten Gegenzug war Michel zu eigensinnig, wodurch der wartende Zolinski zusehen musste, wie Männel überragend mit der linken Hand die Paderborner Führung verhinderte [...]

“Positiver Typ”: Pepic unterschreibt in Rostock

Der FC Hansa Rostock hat Mirnes Pepic für zwei Jahre bis 2020 unter Vertrag genommen. Der 22-jährige Mittelfeldfeldmann wechselt ablösefrei vom FC Erzgebirge Aue zur Kogge. "Ich habe mich für Hansa Rostock entschieden, weil es ein sehr guter und interessanter Verein ist und ich hier die Möglichkeit ergreifen will, den nächsten Schritt zu machen", erklärte Pepic. Bei seinen bisherigen Stationen beim SC Paderborn (2013-2016, zwei Bundesliga-, neun Zweitliga-Spiele) sowie bei Erzgebirge Aue (2016-2018, acht Zweitliga-Spiele, ein Assist) gelang dem 22-Jährigen der Durchbruch im deutschen Profifußball bislang nicht. "Bei uns soll er die Chance bekommen, abzurufen was in ihm steckt und sein Potential und seine Qualitäten weiterzuentwickeln", erklärte Hansa-Sportvorstand Markus Thiele auf der Vereinswebsite. Bei der Kogge erhielt Pepic einen bis 2020 laufenden Zweijahresvertrag. In Rostock freut man sich auf einen flexiblen Mittelfeldmann: "Mirnes Pepic ist ein gut ausgebildeter, zweikampfstarker Allrounder, der in der Zentrale sowohl defensiv als auch offensiv eingesetzt werden kann. Zudem ist er ein extrem positiver Typ, der das Fußballspielen liebt und auch immer zu überzeugen wusste, wenn man ihm die Möglichkeit gegeben hat", so Thiele weiter. Nachdem sein Vertrag beim FCE ausgelaufen war, wechselt Pepic ablösefrei an die Ostsee. In der abgelaufenen Saison kam der Deutsch-Montenegriner überhaupt nicht für die Veilchen zum [...]

Nach oben