0%
⚒ since 2004 - für eine ganze Region! - NUR DIE BSG ⚒ DDR-Meister 1956, 1957, 1959  ⚒ FDGB-Pokalsieger 1955 ⚒

Schachtmotive schmücken Eingangsbereich der Haupttribüne

In Aue wissen die Profis vor jedem Spiel, wo’s langgeht. Aus der Kaue durch den Schacht zum Sieg! Kabinen und Spielertunnel haben alle, bei den Veilchen atmet auch das Tradition. Weil wir eben anders sind in der Bundesliga. Idee und Umsetzung sind Sache von Bernd Erdmann (Foto li.), Chef des weltweit erfolgreichen Unternehmens Bernd Erdmann Saunabau | Exklusive Saunen in Weischlitz bei Plauen. Am 20. Juli setzte er zusammen mit Künstler Dirk Söllner (re.) aus Limbach im Vogtland das nächste Achtungszeichen – im Foyer der VIP-Zone grüßen dreidimensional Kumpelmotive. „Überragend! Die Bilder fügen sich perfekt in die Gestaltung der Funktions- und Fitnessräume der neuen Haupttribüne. Jeder sieht, bei Aue leben Bergbautradition und Wismutgeist!” lobt FCE-Marketingleiter Enrico Barth die Malerei. Da hämmert der Hauer, zeigen die Schachter bei der Pause untertage glücklich ihre Stadionkarten. In einer Felsnische leuchtet ein Grubenlicht, gegenüber hängt die Bergmannsjacke. Clou ist ein original Wismut-Grubentelefon; wer die Wählscheibe öffnet, entdeckt ein Schild: „Notruf Helge!” „Weltklasse!” ruft Präsident Leonhardt, als er es entdeckt. Designer und Zeichner Dirk Söllner hat in Sachen Innenarchitektur schon oft mit Bernd Erdmann zusammengearbeitet, von der Millionärsjacht über Kliniken und exklusiven Wellnesslandschaften bis zur zur Nobelvilla. Die Themen Fußball und Bergbau waren da für ihn Neuland. „Marokko, Emirate, Madagaskar… [...]

Herzlichen Glückwunsch Kumpelverein

In Aue treffen sich Heimkehrer aus dem 2. Weltkrieg im Vereinslokal des alten SV Aue, der „Reichshalle” in der Neustadt. Von kleineren Verwundungen abgesehen könnten sie durchaus wieder Fußball spielen. Verbindungen mit Fußballern umliegender Orte werden geknüpft. Am 20. August 1945 treffen in Aue die SG und Saxonia Bernsbach aufeinander, trennen sich 2:2. Eine Woche darauf gewinnen die Bernsbacher 3:0. Anfang September siegen die Auer gegen Schneeberg 7:0. Bald treten auch Mannschaften aus Lößnitz, Lauter, Grünhain, Beierfeld, Bockau und anderen Orten an. 1945 gab es nur Freundschaftsspiele, 1946 dann die erste Meisterschaft. „Zunächst auf Kreisebene – mehr war von der Besatzungsmacht nicht erlaubt”, schreiben die damaligen Spieler Armin Günther und Willy Tröger in ihrem Buch. Dabei muss man auch beachten, dass der Zutritt zur Wismutregion nur mit besonderer Genehmigung möglich war, auch das erschwerte einen überregionalen Spielbetrieb. In einer Darstellung der SG Aue von 1948 heißt es: „1946 wurde erstmals wieder eine offizielle Meisterschaft ausgetragen, in der die 1. Auer Elf punktgleich mit Bernsbach den Meistertitel durch ein Ausscheidungsspiel knapp mit 4:5 Bernsbach überlassen mußte. 1947 war das Jahr der großen Erfolge der Auer Mannschaften. Die 1. Elf wurde Kreis- und Pokalmeister 1947, die 2. Elf Kreismeister der 2. Klasse, während die Jugend bereits 1946 [...]

Nach oben