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Jacob Rasmussen: Gelungene Premiere gegen den Spitzenreiter

Obwohl mit knapp 180.000 Einwohner Dänemarks drittgrößte Stadt, kennen Odense – den Heimatort von Jacob Rasmussen, der in der Winterpause neu ins Veilchenteam kam – hierzulande nur wenige. Den größten Sohn Odenses freilich kennt auch in Deutschland jedes Kind, wurde doch der berühmte Dichter Hans Christian Andersen (Die Schneekönigin, Die Prinzessin auf der Erbse...) anno 1805 da geboren. Liegt es daran, dass Lesen zu den Hobbys des dänischen Innenverteidigers in Auer Diensten gehört? Seine größte Leidenschaft freilich war und bleibt der Fußball, den er ab 2012 beim Erstligaklub Odense BK lernte. Die erste Ballbekanntschaft freilich hatte er lange zuvor beim Vorstadtverein Näsby BK gemacht, wo sein Vater gespielt und den Ehrgeiz des Fünfjährigen geweckt hatte. 2014 schon bot sich Jacob die Chance, die Ausbildung in Deutschland fortzusetzen, im Nachwuchsleistungszentrum des FC Schalke 04. Dem früheren dänischen Nationalspieler Henrik Andersen, Scout bei den Knappen, war der Junge aufgefallen. „Die ersten Wochen waren hart, ich konnte kaum Deutsch, war zum ersten Mal weit weg von zu Hause. Aber die Bedingungen sind dort perfekt. Ich bekam Privatunterricht, lernte in einer der besten Fußballschulen Europas”, erinnert sich Rasmussen, der 2015 mit den A-Junioren der Königsblauen Deutscher Meister wurde. Den Schritt in den Männerbereich ging er zunächst in der zweiten [...]

Porträt Sören Gonther: Wir müssen Punkte sammeln, bis die 40 voll ist

„Ohne meine Eltern hätte ich es im Fußball nicht weit gebracht, sie sind weite Wege gefahren, damit ich in Kassel trainieren konnte, haben mich stets unterstützt”, bedankt sich Sören Gonther, dessen Vater – Torwart beim Oberligisten VfB Schreckensbach – beizeiten vom Talent seines Jungen überzeugt war. Am 15. Dezember 1986 geboren, begann der Fünfjährige im Verein seines Heimatorts. In der D-Jugend wechselte „Gonni” zum ESV Jahn ins benachbarte Treysa und später zum KSV Hessen Kassel, wo er es ins B-Juniorenteam in die Regionalliga, damals die höchste Klasse, und in die Hessenauswahl schaffte. Im Lauf der Ausbildung war das Talent immer weiter nach hinten gerückt, vom Stürmer übers Mittelfeld zum Libero, eine Weile stand er sogar zwischen den Pfosten. Ein Angebot von Eintracht Frankfurt schlug Sören aus: „Meine Mutter wollte, dass ich erst das Abitur mache, deshalb wurde ich spät und nicht auf der klassischen Schiene Fußballprofi. Ich war dann drei Jahre beim KSV Baunatal, wo Trainer Bernd Lichte mich rasch in die Männermannschaft hochzog und eine große Aktie daran hat, dass ich 2007 von der vierten in die 2. Liga, zum SC Paderborn, wechselte.” Ab der Rückrunde 2008 Stammspieler, hat er ans damalige Gastspiel in Aue üble Erinnerungen, weil die Ostwestfalen 0:6 baden gingen. Wie [...]

Sascha Franz im Portrait

Sascha Franz: „Die Entwicklung des Vereins, speziell in den letzten fünf, sechs Jahren, ist faszinierend.” Ein Fußball muss Sascha Franz in der Wiege gelegen haben, schließlich trainierte Vater Horst Bundesligisten wie Schalke 04, Borussia Dortmund, Arminia Bielefeld und den Karlsruher SC. Logisch, dass der am 16. Januar 1974 in Hilden geborene Rheinländer ihm nacheifern wollte. Als Mittelfeldspieler trug er unter anderem die Dresse von Union Solingen, Fortuna Düsseldorf und vom Wuppertaler SV. Leider nur in der dritten und vierten Liga, wie Sascha einräumt. Umso ehrgeiziger fokussierte er sich auf eine Trainerperspektive. Franz studierte Sportwissenschaften in Köln, besitzt die Trainer-A-Lizenz und ging ab 2003 auf in der Arbeit als DFB-Stützpunkttrainer im Juniorenbereich in Düsseldorf. „Der Umgang mit jungen Menschen, sie so zu fordern und zu fördern, dass es für sie und den Verein passt, mag ich sehr”, sagt der 45-Jährige. Drei Jahre später assistierte er Coach Ralf Loose bei den Sportfreunden Siegen, war zwischen 2007 und 2009 Co-Trainer unter Holger Fach beim FC Augsburg. Zusammen mit dem erfahrenen Bundesligaprofi ging es 2010 für rund zwei Jahre in die kasachische Hauptstadt Astana. „Es war eine hochinteressante Aufgabe, dort Talente in einem international ambitionierten Fußballklub zu entwickeln. Wir gewannen mit Loko Astana den nationalen Pokal und den [...]

Tim Walter: „Wie ich das Ganze lebe, leben es meine Jungs”

Geboren am 8. November 1975, begann Tim Walter nach dem Sportstudium seine Trainerlaufbahn beim KSC, deren U15 bis U19 er trainierte. 2015 wechselte der Karlsruher zur Nachwuchsabteilung des FC Bayern nach München, wo er zwei Jahre die U17 betreute und zum Deutschen Meistertitel führte sowie anschließend die zweite Mannschaft in der Regionalliga trainierte (Vize - meister der Bayernliga). In der vergangenen Saison führte Tim Walter Zweitligist Holstein Kiel auf Tabellenplatz sechs. Mit Beginn dieses Spieljahres ist der 43-Jährige Chefcoach des VfB Stuttgart. Mit ihm sprach Olaf Seifert. Was reizt Sie an der Aufgabe in Stuttgart, was ist das Besondere an diesem Verein und seinem Umfeld? Der VfB hat eine große Strahlkraft, die Bedingungen sind sehr gut und die Begeisterung um den Verein ist auch in der 2. Liga ungebrochen. Thomas Hitzlsperger und Sven Mislintat haben mich bei unseren Gesprächen schnell für den VfB begeistert, wir wollen hier gemeinschaftlich etwas entwickeln. Ich suche die Herausforderung und will immer besser werden. Von daher ist der VfB genau das, was ich mir vorstelle. Sie waren einst als Mittelfeldspieler in der Verbandsliga am Ball. Was oder wer hat den Wunsch geweckt, Trainer zu werden? Ich hatte als Spieler Talent, aber mir hat der Ehrgeiz und der absolute Wille gefehlt, um es [...]

Porträt Philipp Zulechner: „Wichtig ist, dass wir als Team gewinnen”

„Als ,Wandervogel’ freust du dich besonders, wenn die Familie ins Stadion kommt, um dich anzufeuern. Beim Spiel gegen Dynamo waren erstmals meine Frau Heidi und Schwester Ines in Aue und prompt hab’ ich ein Tor gemacht”, sagt der als Profi weitgereiste Philipp Zulechner, der im Januar zu den Veilchen kam und bei seinen vier Einsätzen bislang schon zweimal traf. Am heutigen Freitag, seinem 29. Geburtstag, hofft er, erneut eine Chance zu bekommen. Gewiss wird „Zuli” noch einen Tick mehr motiviert zu sein, wenn diesmal auch seine Eltern mit von der Partie sind. „Ich hoffe, es wird so wie gegen Paderborn eine Party. Denn wichtiger als jedes Tor ist doch, dass wir als Team erfolgreich sind.” Zu trainieren begonnen hat der am 12. April 1990 geborene Wiener Junge mit sieben Lenzen beim Floridsdorfer AC, gut ein Jahr später durfte er zum FK Austria wechseln (dessen Vereinsfarben übrigens wie jetzt in Aue Lila und Weiß sind). Dort lernte „Zuli” bis zur U 15 das Fußball-ABC, um die Ausbildung 2005 anschließend an der Frank-Stronach-Akademie fortzusetzen. Über Admira Wacker Mödling führte sein Weg zur U 19 von Red Bull Salzburg, wo das Talent in der 2. Mannschaft den Schritt in den Männerbereich schaffte. Es folgten mit den Red Bull [...]

Porträt Robert Herrmann: „Wollen Union erste Niederlage bereiten”

Sein erstes Punktspieltor für die Veilchen, per Elfmeter-Nachschuss erzielt beim 5:0-Sieg am 8. Dezember in Fürth, wird Robert Herrmann weiter Auftrieb geben. Ende Juni kam der 25-jährige Mittelfeldspieler von Ligakonkurrent SV Sandhausen ins Lößnitztal. „Herr Meyer hatte mich kontaktiert und zum Probetraining eingeladen. Ich suchte einen Neubeginn und war schnell überzeugt, dass mir dieser im Erzgebirge gelingen würde. Schon das neue Stadion, die ganze Infrastruktur haben mich positiv überrascht und das Klima in diesem sehr familiären Verein gefiel mir sofort”, gibt „Hermi” erste Aue-Eindrücke wieder. Apropos Daniel Meyer, der Cheftrainer wohnt in Strausberg bei Berlin, wo auch Robert aufwuchs. „Er war mir natürlich ein Begriff, aber übern Weg gelaufen sind wir uns dort nie”, sagt Herrmann, der bisher sechs Zweitligaeinsätze für die Lila-Weißen absolvierte und sich zuletzt mit soliden Leistungen empfahl. Großvater Norbert spielte von 1956 bis 1960 für Vorwärts Berlin (44 Oberliga-Einsätze) und Union Vorgänger Oberschöneweide. Vater Thomas hatte später unter anderem bei den „Eisernen” und beim FC Strausberg gespielt. Beim letzteren Verein begann dann auch der am 10. August 1993 geborene Robert als Fünfjähriger zu trainieren. Ab 2004 bei seinem Herzensverein, dem 1. FC Union Berlin, das Fußball-ABC weiterlernen zu dürfen, war die Erfüllung eines Traums. Neun Jahre wurde „Hermi” im Nachwuchsleistungszentrum der [...]

Porträt Emma Iyoha: Überzeugend gegen St. Pauli und Duisburg

„Männels Comeback bleibt der einzige Höhepunkt” ... schrieb Kicker online über das Zweitligaduell zwischen Gastgeber Aue und der Düsseldorfer Fortuna am 16. Dezember 2016 auf der Baustelle Erzgebirgsstadion. Emmanuel Iyoha, damals gerade 19 geworden, bleibt der tristkalte Wintertag mit dem bescheidenen 0:0 trotzdem in Erinnerung: „Ich wurde 20 Minuten vor Schluss eingewechselt, es war mein erstes Spiel in Aue.” Zwei Jahre später trägt „Emma” selber das lila-weiße Trikot der Mannschaft von Kapitän Martin Männel, der seinerzeit nach einer Verletzung erstmals wieder zwischen den Pfosten stand. „Für mich ist der FC Erzgebirge die optimale Chance, den nächsten Schritt als Profi zu tun. Ich möchte so viel wie möglich spielen und hoffe, bald mein erstes Zweitligator zu schießen”, sagt der 1,91 Meter große Stürmer, der im Sommer von der Fortuna zu den Veilchen wechselte. Trainer Friedhelm Funkel konnte dem Talent wenig Hoffung beim Erstligaaufsteiger machen und riet, zu einem Zweitligisten zu gehen. Die richtige Entscheidung, findet der Zwanzigjährige: „Ich wurde in der Mannschaft und vom Umfeld bestens aufgenommen. Auch in der Stadt begrüßen dich alle Leute herzlich. Schnell erfuhr ich, dass ich mit dem Spitznamen ,Emma’ nicht der erste im Verein bin, sondern der frühere Kapitän Jörg Emmerich so gerufen wurde. Spätestens mit dem Heimspiel gegen St. [...]

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