Köpke und Cacutalua lassen Aue jubeln

Erzgebirge Aue hat am Montagabend einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf gefeiert, während die SpVgg Greuther Fürth einen Rückschlag hat hinnehmen müssen. Die Veilchen besiegten ein defensiv instabiles und offensiv weitgehend harmloses Kleeblatt 2:1. Aues Trainer Hannes Drews nahm im Vergleich zum 0:0 bei Union Berlin zwei Änderungen an seiner Startelf vor: Für Wydra (Gelbsperre) und Kvesic (Bank) spielten Fandrich und Riese.

Fürths Coach Damir Buric verzichtete derweil nach dem 2:1 gegen Kaiserslautern auf Wechsel.

Nazarov scheitert an Burchert

In den ersten 45 Minuten war Aue das klar bessere Team. Schon früh bot sich den Veilchen eine erste Großchance: Rizzuto eroberte den Ball tief in der Fürther Hälfte und bediente Nazarov mit einem Steilpass, dieser stand alleine vor SpVgg-Schlussmann Burchert – und scheiterte an diesem (9.). Wenig später verfehlte Köpke die Partie mit einem Flachschuss, der knapp am Pfosten vorbeiflog (19.).

Das Kleeblatt war in der Defensive anfällig – und offensiv weitgehend harmlos. Im ersten Abschnitt brachte Burics Mannschaft nur eine Torchance zustande: Green verzog aus 18 Metern in zentraler Position denkbar knapp (28.). Kurz darauf ging Aue verdient in Führung: Nazarov traf mit einem Distanzschuss zwar nur den Pfosten, doch Maloca spielte die Kugel Köpke vor die Füße – und dieser traf (34.). Noch vor der Pause legte Drews’ Elf den zweiten Treffer nach: Nach einer Ecke scheiterte Munsy an Burchert, doch Cacutalua brachte den Rebound im Fürther Tor unter – 2:0 (42.).

Munsy aus drei Metern drüber

Nach dem Seitenwechsel rannte Fürth unentwegt an, doch Burics Mannschaft fehlten die Mittel. Zunächst blieben zwei Distanzschüsse von Green (50., 53.) harmlos – ehe Aue den dritten Treffer hätte erzielen müssen: Köpke bediente Munsy mit einem punktgenauen Zuspiel von der rechten Seite an den zweiten Pfosten, doch der Angreifer schoss aus drei Metern frei über das Tor (54.).

Sonst spielten nur die Gäste, allerdings mangelte es ihnen an durchschlagender Kraft. Die Folge: zahlreiche Versuche aus dem Rückraum, die über den Kasten flogen oder eine leichte Beute für Aues Torwart Männel waren. Obwohl Aue kaum noch etwas für die Offensive tat, hatten die Sachsen auch die zweite Großchance der zweiten Hälfte: Bei einem Konter bediente Rizzuto Köpke – und dieser fand seinen Meister in Burchert (82.). Wenig später verkürzte Narey zwar (86.), dennoch musste sich Fürth nach fünf Partien ohne Niederlage (4/1/0) geschlagen geben, während die Veilchen zum sechsten Mal in Folge unbesiegt blieben (2/4/0).

Ob Aue seinen Lauf über die Länderspielpause hinaus fortsetzen kann? Für die Veilchen steht nach den Auftritten der Nationalmannschaften am Sonntag, 1. April (13.30 Uhr) ein Auswärtsspiel in Regensburg an. Fürth empfängt zu dieser Zeit Union Berlin. (Quelle: kicker.de)

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